Beispiel-Suchanfragen für deine Branche
Leadscraper sucht nicht in einer fertigen Datenbank. Bei jeder Suche denkt das System zuerst nach, plant eine Strategie, durchsucht dann live das offene Web sowie deutsche Branchenverzeichnisse und Verbands-Register – und bewertet jeden gefundenen Betrieb einzeln gegen deine Anfrage. Damit das gut funktioniert, kommt es darauf an, wie du deine Suche formulierst.
Die gute Nachricht: Du brauchst keine Filtersyntax und keine perfekten Fachbegriffe. Du beschreibst in natürlicher Sprache, wen du erreichen willst. Dieser Artikel zeigt dir, wie eine starke Suchanfrage aufgebaut ist, gibt dir konkrete Vorlagen pro Branche und erklärt, wie du mit jeder Suche bessere Treffer bekommst.
Die Faustregel: Branche + Region + Ansprechpartner
Die meisten guten Suchanfragen bestehen aus drei Bausteinen:
- Was für ein Betrieb? – Beschreibe die Art des Unternehmens mit alltäglichen Begriffen. Lieber „Dachdecker" als „Bedachungstechnik-Dienstleister".
- Wo? – Eine Region, ein Bundesland oder eine Stadt. Leadscraper deckt den DACH-Raum ab (Deutschland, Österreich, Schweiz).
- Wer dort? – Die Rolle der Person, die du erreichen willst: Geschäftsführer, Einkauf, Inhaber, Personalleitung.
Ein Beispiel, das alle drei Bausteine enthält:
Dachdeckerbetriebe in Bayern, Ansprechpartner Inhaber oder Geschäftsführer
Das System parst diese Anfrage automatisch in die einzelnen Bestandteile (Unternehmensart, Region, Rolle) und baut daraus seine Suchstrategie. Bevor es sucht, plant ein Reasoning-Modell, welche Verbände, Innungen und Verzeichnisse für genau diese Branche relevant sind – und zeigt dir das im Aktivitäts-Verlauf live an („Ziel", „Strategie", „Überlegung", „Kuratierte Quelle").
Beispiele nach Branche
Die folgenden Vorlagen sind Startpunkte. Passe Region und Rolle an dein Geschäft an. Du musst nicht jeden Baustein nutzen – aber je präziser, desto passgenauer das Ergebnis.
Handwerk
Leadscraper kennt für viele Gewerke die jeweiligen Zentralverbände und Innungen und zieht Mitgliederlisten in die Suche ein.
Dachdeckerbetriebe in Nordrhein-Westfalen, Ansprechpartner InhaberElektroinstallateure im Raum Stuttgart, GeschäftsführerSanitär- und Heizungsbetriebe in Sachsen, Inhaber oder MeisterSchreinereien und Tischlereien in Bayern, Geschäftsführer
Industrie und Produktion
Hier helfen branchenspezifische Beschreibungen. Je konkreter das Produkt oder die Fertigung, desto schärfer der Treffer.
Faltschachtel-Hersteller in NRW, Ansprechpartner EinkaufMaschinen- und Anlagenbauer in Baden-Württemberg, technische LeitungWerkzeugmaschinen-Hersteller in Deutschland, Einkauf oder GeschäftsführungLohnfertiger für Metallteile im Raum München, Geschäftsführer
Dienstleistung
Personaldienstleister in Hamburg, GeschäftsführerGebäudereinigungsfirmen im Raum Köln, InhaberMarketing-Agenturen in Berlin, GeschäftsführerSteuerberatungskanzleien in Hessen, Partner oder Inhaber
Versicherung und Finanzen
Versicherungsmakler in Bayern, InhaberFinanzberatungen im Raum Frankfurt, GeschäftsführerMaklerbüros für Gewerbeversicherungen in NRW, Inhaber
Tech und SaaS
SaaS-Anbieter in Berlin, Geschäftsführer oder Head of SalesIT-Systemhäuser in Bayern, GeschäftsführungSoftware-Entwicklungsfirmen im Raum Hamburg, technische Leitung
Gastronomie und Handel
Hotels in der Region Bodensee, Inhaber oder DirektionRestaurants in München, InhaberEinzelhändler für Sportartikel in NRW, Geschäftsführer
Wenn du Mitarbeiterzahl oder ein Merkmal mitgeben willst
Du kannst deine Anfrage mit zusätzlichen Kriterien anreichern. Schreib sie einfach in den Satz – das System wertet sie beim Bewerten jedes Treffers aus:
Maschinenbauer in Baden-Württemberg mit 50 bis 200 Mitarbeitern, EinkaufFamiliengeführte Bäckereien mit Bio-Zertifizierung in Bayern, InhaberInhabergeführte Dachdeckerbetriebe in Hessen, Inhaber
Solche Zusatzkriterien fließen ins Reasoning ein: Jeder gefundene Betrieb wird einzeln geprüft, ob er passt. Treffer, die klar danebenliegen (falsche Branche, falsche Region, falsche Größe), werden aussortiert, bevor sie bei dir landen.
So sicherst du dir bessere Ergebnisse
Breit starten, dann schärfen
Wenn du eine neue Branche erschließt, beginne ruhig etwas breiter und gib dann Feedback. So lernt das System schnell, was du wirklich willst. Eine sehr enge, sehr ungewöhnliche Anfrage beim allerersten Lauf kann dagegen wenig Spielraum lassen.
Tipp: Beim Anlegen einer Suche prüft Leadscraper deine Formulierung kurz vorab. Ist eine Anfrage strukturell sehr weit gefasst (klassisches Beispiel: „IT-Dienstleister Deutschland"), bekommst du direkt Vorschläge, wie du sie schärfst – etwa durch eine konkretere Region oder eine genauere Beschreibung der Betriebe.
Mehrere Varianten testen
Es lohnt sich, dieselbe Zielgruppe in zwei, drei Formulierungen zu suchen. „Tischlereien" und „Schreinereien" treffen teils unterschiedliche Betriebe. Lege ruhig mehrere Profile an und vergleiche, welche Variante die besseren Treffer liefert.
Bewerten – damit Leadscraper dich kennenlernt
Das ist der wichtigste Hebel. Zu jedem gelieferten Lead kannst du im Ergebnis-Screen unpassende Leads mit „Passt nicht" ablehnen und optional einen Grund angeben (z. B. „falsche Branche", „falsche Rolle") oder einen kurzen Kommentar schreiben. Leads, die du weiter durch die Pipeline ziehst, gelten automatisch als passend — es gibt kein separates Positiv-Voting.
Aus diesen Bewertungen lernt das System deine Muster:
- Unter 10 Bewertungen: Das System sammelt erste Signale. Die Treffer sind solide, aber noch nicht personalisiert.
- Ab 10 Bewertungen: Deine Akzeptanz- und Ablehnungs-Muster fließen aktiv ins Reasoning ein. Die Passgenauigkeit steigt spürbar.
- Ab 25 Bewertungen: Die Muster bekommen stärkeres Gewicht.
- Ab 50 Bewertungen: Deine gelernten Präferenzen wirken fast wie feste Regeln – das System trifft sehr eng auf das, was du immer wieder weiterverarbeitest.
Je mehr du bewertest, desto weniger musst du deine Suchanfrage manuell verfeinern – Leadscraper übernimmt das zunehmend selbst.
Dein eigenes Unternehmen hinterlegen
Wenn du beim Einrichten deine eigene Website-URL angibst, analysiert Leadscraper, was du anbietest und an wen du verkaufst. Diese Information nutzt das System, um besser einzuschätzen, welche Betriebe als Kunden zu dir passen – und um dir verständlich zu machen, warum ein Lead vorgeschlagen wurde.
Was eine gute Anfrage konkret ausmacht
Schwächer | Stärker | Warum |
|---|---|---|
|
| Branche, Region und Rolle sind klar |
|
| konkrete Betriebsart statt Oberbegriff |
|
| präzises Produkt führt zu den richtigen Quellen |
|
| messbares Größenkriterium statt vager Beschreibung |
Häufige Fragen
Muss ich Fachjargon oder Branchencodes verwenden?
Nein. Alltagssprache reicht. Das System übersetzt deine Beschreibung selbst in die passende Suchstrategie und kennt die relevanten Verbände und Verzeichnisse je Branche.
Wie viele Leads bekomme ich pro Suche?
Pro Suchlauf liefert Leadscraper bis zu 10 bewertete Leads – jeder davon wurde einzeln gegen deine Anfrage geprüft.
Kann ich denselben Lead zweimal bekommen?
Nein. Leadscraper merkt sich pro Profil, welche Betriebe es dir schon geliefert hat (über die Domain), und liefert in folgenden Läufen neue Treffer.
Was passiert, wenn ich meine Anfrage nachträglich verfeinere?
Du kannst pro Lauf eine präzisere Formulierung mitgeben (z. B. „Faltschachtelhersteller mit Stanze NRW, Einkäufer"). Das System rechnet die Anfrage zur Laufzeit neu durch, ohne dein Grundprofil dauerhaft zu verändern.
Welche Länder werden abgedeckt?
Der Fokus liegt auf dem DACH-Raum: Deutschland, Österreich und die Schweiz – inklusive Bundesländern und einzelnen Städten als Region.
Mein Treffer hat ein gelbes Hinweis-Badge – was bedeutet das?
Das ist ein Lead, der wahrscheinlich passt, aber nicht zu 100 % bestätigt werden konnte. Der Hinweis erklärt dir, woran das liegt. Lehn ihn ab oder verarbeite ihn weiter – dein Feedback hilft dem System, solche Fälle künftig besser einzuordnen.
Verwandte Artikel, die hier weiterhelfen: „So bewertest du Leads und trainierst Leadscraper" und „Wie Leadscraper lernt: Muster und Bewertungen".
Aktualisiert am: 23/06/2026
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