Daten, Länder & DSGVO
Hier erfährst du, woher Leadscraper seine Daten holt, in welchen Ländern das Tool arbeitet und wie deine Daten und die deiner Leads behandelt werden. Wenn du verstehen willst, warum Leadscraper anders funktioniert als eine gekaufte Lead-Liste, bist du hier richtig.
Kurz zusammengefasst
- Leadscraper ist keine fertige Datenbank, sondern ein Live-Researcher. Jede Suche ist eine neue Recherche im aktuellen Web und in deutschsprachigen Verzeichnissen.
- Datenquellen sind ausschließlich öffentlich zugängliche Informationen: Firmenwebseiten, Impressen, Branchenverzeichnisse, Verbands- und Kammer-Register, das Handelsregister sowie offene Web-Suche.
- Stärkster Markt: DACH — Deutschland, Österreich und die Schweiz. Hier sitzen die kuratierten Quellen.
- DSGVO: EU-Server, nur öffentliche Daten, deine Lernhistorie ist pro Konto isoliert und jederzeit löschbar. Du kannst alle deine Daten als Datei exportieren.
Woher die Daten kommen
Viele Tools verkaufen dir einen Auszug aus einer riesigen, vorab gesammelten Datenbank. Diese Records sind oft Monate alt, und du bekommst, was eben drin ist. Leadscraper geht den umgekehrten Weg: Bei jeder Suche recherchiert das Tool live — es greift im Moment der Anfrage auf aktuelle, öffentlich zugängliche Quellen zu.
Konkret zieht Leadscraper aus drei Arten von Quellen:
1. Offenes Web
Über eine Google-basierte Such-API durchsucht Leadscraper das offene Web nach passenden Unternehmen — gezielt nach Branche, Region und Geschäftsmodell. Das ist die breite Basis, mit der die Recherche startet.
2. Branchenverzeichnisse, Verbände und Register
Das ist der Kern, der Leadscraper im deutschsprachigen Raum so tief macht. Hinter dem Tool steht eine kuratierte Bibliothek branchenspezifischer Quellen — Verbands-Mitgliederlisten, Kammern, Zertifizierungs-Register und Fachverzeichnisse. Ein paar Beispiele:
- WLW und Kompass als breite Branchenverzeichnisse
- ZVEH für das Elektrohandwerk
- VDMA für den Maschinenbau
- Demeter und Bioland für Bio-zertifizierte Betriebe
- branchenspezifische Register für Ärzte, Pflegeheime und weitere Felder
Diese Quellen findest du in keiner generischen Datenbank — und genau hier liegt der Unterschied. Wenn du z. B. „Bio-Bäckereien" oder „Innungs-Elektriker in NRW" suchst, weiß Leadscraper, in welchem Verband oder Register diese Betriebe gelistet sind, und sucht dort gezielt.
3. Website-Hydration (die Detail-Tiefe)
Sobald ein Unternehmen als Kandidat gefunden ist, lädt Leadscraper dessen Webseite und liest strukturiert die Details aus — Impressum, Kontakt- und Über-uns-Seiten, Team-Seiten. Für deutsche Firmen kommen Handelsregister-Abfragen dazu, um Rechtsform, Gründungsjahr und Mutterunternehmen abzusichern. So entstehen die Felder, die du im Lead siehst: Ansprechpartner, Rolle, E-Mail, Telefon, Unternehmensgröße und mehr.
Nachvollziehbarkeit: Quelle pro Datenpunkt
Leadscraper speichert für jedes einzelne Feld, woher es stammt (Provenance) — ob aus dem Impressum, dem Handelsregister, einer Team-Seite oder der Web-Suche. Bei E-Mails siehst du außerdem, ob die Adresse direkt belegt oder aus einem Muster vermutet ist (inkl. Confidence). Du musst keinem Datenpunkt blind vertrauen — du kannst ihn zur Quelle zurückverfolgen.
Mehr dazu, wie ein Lead aufgebaut ist und bewertet wird, findest du im Artikel „Wie ein Lead bewertet wird (Scores & Qualität)".
Erst denken, dann suchen, dann bewerten
Damit klar ist, warum die Daten passen und nicht nur „irgendwie zur Branche gehören": Leadscraper sucht nicht stur nach Stichwörtern. Jede Suche läuft in drei Schritten:
- Planen. Das Tool überlegt zuerst, wo die passenden Firmen zu finden sind — welche Verbände, welche Register, welche Such-Strategie. Diesen Plan siehst du live mitlaufen („Ziel", „Strategie", „Überlegung", „Kuratierte Quelle").
- Suchen. Erst dann startet die eigentliche Recherche über die drei Quell-Arten oben.
- Bewerten. Jeder gefundene Kandidat wird einzeln geprüft: Passt die Branche? Die Region? Die Größe? Die Rolle des Ansprechpartners? Nur was wirklich passt, landet bei dir.
Das Ergebnis: pro Suche genau die passenden Leads statt einer langen Liste, die du selbst durchforsten musst.
Für welche Länder funktioniert Leadscraper?
Leadscraper ist auf den deutschsprachigen Raum ausgelegt und dort am stärksten:
- Deutschland (DE) — inkl. aller 16 Bundesländer als Regions-Filter
- Österreich (AT)
- Schweiz (CH)
Der Grund ist die kuratierte Quellen-Bibliothek: Die Verbände, Kammern, Zertifizierungs-Register und das Handelsregister, aus denen Leadscraper seine Tiefe zieht, sind DACH-spezifisch. Genau diese Tiefe ist der Vorteil gegenüber generischen Datenbanken.
Du kannst Regionen so eng oder weit fassen, wie du willst — von „Deutschland" über „Bayern" oder „NRW" bis zu einer einzelnen Stadt. Ein Tipp: Ein Ort allein (z. B. nur „Hamburg") ist keine vollständige Suche — kombiniere ihn immer mit einer Unternehmensart, etwa „Steuerberater Hamburg".
Wenn dein Zielmarkt außerhalb von DACH liegt, schreib uns über den Chat unten rechts — wir schauen uns deinen Anwendungsfall an.
DSGVO & Datenschutz
Datenschutz ist hier kein Anhängsel, sondern in der Architektur verankert. Drei Punkte sind wichtig:
Nur öffentlich zugängliche Daten
Leadscraper sammelt ausschließlich Informationen, die ohnehin öffentlich sind — aus Impressen, Firmenwebseiten, Branchenverzeichnissen, Verbands-Listen und dem Handelsregister. Es gibt keinen Zugriff auf private oder eingekaufte Personendaten-Pools. Das ist auch der Grund, warum unsere Kund:innen die Prüfung durch ihre Datenschutzbeauftragten in der Regel problemlos durchlaufen.
Deine Daten gehören dir — und sind isoliert
Leadscraper merkt sich, welche Leads du gut findest und welche nicht (deine Bewertungen, Vorlieben und Ablehnungsgründe). Dieses Lern-Gedächtnis ist strikt pro Konto isoliert — kein anderer Nutzer sieht es. Rechtsgrundlage ist die Vertragserfüllung (Art. 6 Abs. 1 b DSGVO). Dasselbe gilt für die konkreten Leads, die dir geliefert wurden: Sie sind deinem Konto zugeordnet.
Löschanspruch: Sowohl dein Lern-Gedächtnis als auch deine gelieferten Leads kannst du auf Anfrage löschen lassen. Bei einer Konto-Löschung wird dein gesamter Daten-Baum vollständig entfernt (Hard-Delete).
Anonyme Fakten vs. personenbezogene Daten
Leadscraper lernt auf zwei Ebenen, und die werden sauber getrennt:
- Dein persönliches Gedächtnis (Vorlieben, Bewertungen) — personenbezogen, dir zugeordnet, löschbar.
- Allgemeine Firmen- und Domain-Fakten (z. B. typische E-Mail-Muster einer Domain, Branchen-Klassifikation) — anonym und rein firmenbezogen, ohne Namen oder persönliche Kontaktdaten. Diese Schicht enthält keine personenbezogenen Daten und fällt damit nicht unter den Löschanspruch.
Server in der EU
Die Daten liegen auf Servern innerhalb der EU.
Aufbewahrung von Protokollen
Interne technische Protokolle (z. B. welche Recherche-Schritte gelaufen sind) sind rund 90 Tage durchsuchbar und werden danach pseudonymisiert archiviert.
Deine Daten exportieren
Du kannst jederzeit einen vollständigen Export aller deiner Daten anfordern. Du bekommst eine strukturierte Datei (JSON) mit deinen Konto-Daten, deinen gelieferten Leads, deinen Bewertungen und deinem Lern-Gedächtnis. Sicherheitsrelevante interne Schlüssel (z. B. verschlüsselte API-Keys) sind aus dem Export bewusst entfernt.
Das ist getrennt vom normalen Lead-Export für die Arbeit: Akzeptierte Leads lädst du als CSV oder Excel (XLSX) herunter — mit Firma, Profil, Branche, Stadt, Unternehmens-E-Mail, Unternehmens-Telefon, Ansprechpartner, Rolle, E-Mail und E-Mail-Quelle. Details dazu im Artikel „Leads exportieren".
Wie du Leads rechtssicher ansprichst
Leadscraper liefert dir saubere, öffentlich belegte Kontaktdaten — die rechtssichere Ansprache liegt dann bei dir. Ein paar Grundregeln für B2B-Kaltakquise im DACH-Raum:
- B2B per E-Mail: Eine Kontaktaufnahme ist nur unter engen Voraussetzungen zulässig (mutmaßliches Interesse, klarer Bezug deines Angebots zum Geschäft des Empfängers). Sprich gezielt an, nicht in die Breite.
- Telefon-Akquise im B2B: nur bei mutmaßlicher Einwilligung — also wenn dein Angebot konkret zum Geschäft des Unternehmens passt.
- Transparenz: Mach klar, wer du bist und woher der Kontakt stammt. Biete in jeder E-Mail eine einfache Abmelde-Möglichkeit.
- Genau das ist Leadscrapers Stärke: Weil das Tool pro Lead prüft, ob Branche, Größe und Rolle wirklich passen, triffst du eher Empfänger mit echtem Bezug zu deinem Angebot — die Basis für eine zulässige B2B-Ansprache.
Hinweis: Das ist eine Orientierung, keine Rechtsberatung. Im Zweifel kläre deine konkrete Outreach-Strategie mit deinem Datenschutzbeauftragten oder einer Rechtsberatung.
Häufige Fragen
Ist Leadscraper eine gekaufte Lead-Liste oder eine Datenbank?
Nein. Leadscraper ist ein Live-Researcher. Jede Suche ist eine neue Recherche im aktuellen Web und in deutschsprachigen Verzeichnissen — keine Ausgabe aus einem alten, vorab gesammelten Datentopf.
Woher weiß ich, ob ein Datenpunkt stimmt?
Jedes Feld trägt seine Quelle (z. B. Impressum, Handelsregister, Team-Seite). Bei E-Mails siehst du, ob sie direkt belegt oder aus einem Muster vermutet ist.
Funktioniert Leadscraper auch außerhalb von DACH?
Das Tool ist auf Deutschland, Österreich und die Schweiz ausgelegt — dort sitzen die kuratierten Quellen. Für andere Märkte schreib uns über den Chat unten rechts.
Kann ich meine gespeicherten Daten löschen lassen?
Ja. Dein Lern-Gedächtnis und deine gelieferten Leads sind auf Anfrage löschbar; bei Konto-Löschung wird alles vollständig entfernt.
Liegen die Daten in der EU?
Ja, die Server stehen innerhalb der EU.
Bekomme ich eine Kopie aller meiner Daten?
Ja, über den vollständigen Daten-Export erhältst du eine strukturierte JSON-Datei mit Konto-Daten, Leads, Bewertungen und Lern-Gedächtnis.
Aktualisiert am: 08/06/2026
Danke!
