Artikel über: Erste Schritte

Deine erste Suche starten

Deine erste Suche ist der Moment, in dem Leadscraper für dich arbeitet. Anders als eine gekaufte Lead-Liste oder ein Datenbank-Filter durchsucht Leadscraper bei jedem Lauf das aktuelle Web und deutsche Branchenquellen neu, plant vorher eine Suchstrategie und bewertet anschließend jede einzelne Firma. Heraus kommt eine kleine, geprüfte Auswahl statt einer großen ungefilterten Liste.


Dieser Artikel zeigt dir, wie du deine Suche aufsetzt, was beim Lauf im Hintergrund passiert und wie du von Anfang an gute Ergebnisse bekommst.


Was eine Suche eigentlich macht


Ein Suchlauf ist keine Datenbank-Abfrage. Leadscraper arbeitet in drei Schritten: erst denken, dann suchen, dann bewerten.


  • Erst denken: Bevor irgendetwas gesucht wird, baut Leadscraper aus deiner Anfrage einen Plan. Welche Branchenverzeichnisse, Kammern und Verbände passen? Welche Suchanfragen sind sinnvoll? Was ist die Strategie, falls die erste Runde zu wenig liefert?
  • Dann suchen: Auf Basis dieses Plans werden offenes Web, Firmenverzeichnisse, Verbands-Register und Webseiten der Kandidaten durchsucht und ausgelesen.
  • Dann bewerten: Jede gefundene Firma wird einzeln gegen deine Anfrage geprüft. Passt die Branche? Die Region? Die Größe? Die Rolle des Ansprechpartners? Nur was wirklich passt, landet in deinen Ergebnissen.


Das Ziel ist bewusst Qualität statt Masse: Du bekommst pro Suche bis zu 10 geprüfte Firmen, nicht hunderte ungefilterte Treffer.


Schritt 1: Die Suchabfrage ausfüllen


Eine Suche besteht aus wenigen Feldern. Nur das erste ist Pflicht.


Unternehmensart (Pflicht)


Das wichtigste Feld. Beschreibe, welche Art von Firma du suchst – so konkret wie möglich. Statt "Industrie" lieber "Faltschachtelhersteller" oder "Galvanikbetrieb". Je präziser die Unternehmensart, desto besser kann der Plan die richtigen Quellen ansteuern.


Region (optional)


Schränke geografisch ein – ein Bundesland (z. B. "NRW", "Bayern"), eine Stadt oder ein größeres Gebiet. Leadscraper ist auf den DACH-Raum spezialisiert und unterstützt Deutschland, Österreich und die Schweiz. Lässt du das Feld leer, wird breiter gesucht.


Ansprechpartner (optional)


Welche Rolle willst du erreichen? Zum Beispiel "Einkaufsleiter", "Geschäftsführer" oder "Marketingleiter". Leadscraper versucht dann, genau diese Person samt Kontaktweg zu finden, statt nur eine allgemeine Firmenadresse.


Weitere Einschränkungen (optional)


Hier kannst du zusätzliche Kriterien angeben, etwa eine grobe Unternehmensgröße oder Besonderheiten der Firma. Du kannst deine Anfrage auch einfach als ganzen Satz formulieren, z. B. "Faltschachtelhersteller mit Stanze in NRW, Ansprechpartner Einkauf". Leadscraper liest das aus und leitet daraus Branche, Region und Rolle ab.


Schritt 2: Der kurze Plausibilitäts-Check vor dem Start


Wenn du eine Suche abschickst, läuft im Hintergrund ein schneller Check, ob deine Anfrage in der jetzigen Form gute Ergebnisse verspricht. Sehr breite Anfragen wie "IT-Dienstleister Deutschland" führen oft zu schwachen Läufen, weil dann vor allem Portale und Verbände gefunden werden statt echter operativer Firmen.


Erkennt der Check eine zu breite Anfrage, bekommst du einen Hinweis mit konkreten Verschärfungs-Vorschlägen. Du kannst die Vorschläge übernehmen oder bewusst so weitersuchen, wie du es geplant hast. Beide Wege sind in Ordnung – der Check ist eine Empfehlung, kein Zwang.


Tipp für den Einstieg: Starte lieber etwas spezifischer und beobachte die Ergebnisse. Du kannst danach jederzeit breiter oder enger werden.


Schritt 3: Was während des Laufs passiert


Nach dem Start arbeitet Leadscraper die Suche eigenständig ab. Du musst nicht warten oder etwas anklicken – ein Lauf dauert je nach Komplexität der Anfrage in der Regel etwa 5 Minuten.


Im Aktivitäts-Stream siehst du live mit, was passiert. Leadscraper macht seine Überlegungen sichtbar, statt nur ein Ergebnis auszuspucken. Typische Schritte, die dort erscheinen:


  • Profil und bisherige Bewertungen laden – damit deine früheren Rückmeldungen einfließen.
  • Ziel – was diese Suche konkret erreichen soll.
  • Strategie – wie vorgegangen wird.
  • Überlegung – warum genau dieser Weg gewählt wurde.
  • Quellen – welche Verzeichnisse, Verbände und Register angesteuert werden. Kuratierte Branchenquellen sind dabei mit einem Stern markiert, eigene Vorschläge mit einer Glühbirne.


Im Hintergrund werden dann Kandidaten gefunden, ihre Webseiten ausgelesen (Impressum, Kontakt- und Über-uns-Seiten), Dubletten gegen frühere Läufe aussortiert und jeder verbleibende Kandidat einzeln bewertet. Sobald bis zu 10 passende Firmen zusammen sind, endet der Lauf.


Schritt 4: Deine Ergebnisse


Du bekommst pro Suche bis zu 10 Firmen. Jede Ergebnis-Karte zeigt unter anderem:


Deine Ergebnisse landen als übersichtliche Karten im Dashboard – mit Score, Branche, Stadt und Begründung pro Firma.


  • Firma mit Branchen-Einordnung, Stadt, Größenschätzung und – wo verfügbar – Gründungsjahr.
  • Begründung: ein kurzer Absatz, warum diese Firma zu deiner Anfrage passt.
  • Ansprechpartner samt Rolle und Kontaktwegen, soweit ermittelbar.
  • Unsicherheits-Hinweis: Manche Firmen passen wahrscheinlich, sind aber nicht zu 100 % bestätigt. Solche Treffer bekommen einen gelben Hinweis mit kurzer Erklärung, warum noch eine Restunsicherheit besteht. So weißt du genau, worauf du dich verlässt.


Akzeptieren ist implizit — einen Lead weiter durch die Pipeline zu ziehen signalisiert „passt". Unpassende Leads lehnst du mit „Passt nicht" ab und wählst einen strukturierten Grund (z. B. falsche Branche, falsche Größe, falsche Region, falsche Rolle, kein operatives Unternehmen, kein Kaufsignal, bereits bekannt, schlechte Daten). Bewertungen lassen sich jederzeit zurücksetzen. Genau hier beginnt der wichtigste Teil.


Credits: Was eine Suche kostet


Leadscraper rechnet in drei Phasen ab:


  • Phase 1 – Firma gefunden (Company added): 1 Credit pro gelieferter Firma. Das ist der Basis-Credit.
  • Phase 2 – Ansprechpartner finden (optional): +1 Credit, nur bei Erfolg. Wird kein Kontakt gefunden, kostet Phase 2 nichts.
  • Phase 3 – Akquiseplan erstellen (optional): +1 Credit, nur bei Erfolg. Automatische Rückerstattung bei Fehlschlag.


Eine voll bearbeitete Firma mit Ansprechpartner und Akquiseplan kostet also bis zu 3 Credits. Credits stammen aus deinem Plan oder aus gekauften Credit-Paketen.


Monatliche Abo-Credits setzen sich zum Verlängerungsdatum zurück — ungenutzte Monats-Credits verfallen. Separat gekaufte Paket-Credits bleiben dauerhaft erhalten. Wenn dein Guthaben aufgebraucht ist, kannst du es über deinen Plan oder ein Credit-Paket wieder auffüllen.


Mehr dazu findest du im Artikel Credits und Abrechnung.


So wird Leadscraper mit jeder Suche besser


Leadscraper lernt aus deinen Bewertungen. Je mehr du ablehnst und damit trainierst, desto genauer trifft es deinen Geschmack. Der Fortschritt läuft in Stufen:


  • Am Anfang (die ersten Bewertungen) liegt die Trefferquote typischerweise bei rund 60–70 %.
  • Ab etwa 25 Bewertungen steigt sie auf etwa 85–90 %.
  • Ab rund 50 Bewertungen liegt sie meist über 90 %.


Ab 10 Bewertungen wird die Personalisierung aktiv: Leadscraper erkennt Muster in deinen Rückmeldungen – etwa welche Branchen, Größen, Regionen oder Rollen du regelmäßig ablehnst – und berücksichtigt sie automatisch im nächsten Lauf. Im Aktivitäts-Stream siehst du dann, wie viele Bewertungen gesammelt wurden und welche Muster bereits aktiv mitdenken.


Praktisch heißt das: breit starten, konsequent ablehnen was nicht passt, dann gezielter werden. Du musst nicht von Anfang an die perfekte Anfrage formulieren. Die ersten Läufe sind auch dafür da, Leadscraper zu trainieren.


Suchen automatisch wiederholen


Du kannst eine Suche zeitgesteuert wiederholen lassen, statt sie jedes Mal manuell zu starten. Leadscraper achtet dabei darauf, keine Firmen doppelt zu liefern, die du in früheren Läufen schon bekommen hast – jeder Lauf bringt also neue Kandidaten. So baust du eine Zielgruppe über die Zeit kontinuierlich aus.


Verschiedene Formulierungen ausprobieren


Eine der besten Gewohnheiten: Probiere unterschiedliche Formulierungen aus und vergleiche die Ergebnisse. "Verpackungshersteller" liefert andere Firmen als "Faltschachtelhersteller". Mal ist eine breitere Anfrage besser, mal eine engere. Jede Variante ist eine eigene Suche – und jede Bewertung darin macht das System schlauer.


Häufige Fragen


Wie viele Leads bekomme ich pro Suche?
Bis zu 10 geprüfte Firmen – 10 ist der Richtwert pro Lauf.


Wie lange dauert ein Lauf?
Je nach Komplexität der Anfrage in der Regel etwa 5 Minuten.


Was kostet eine Suche?
1 Credit pro gelieferter Firma (Phase 1). Optional je +1 Credit für Ansprechpartner finden (Phase 2) und Akquiseplan erstellen (Phase 3) — jeweils nur bei Erfolg. Eine voll bearbeitete Firma kostet bis zu 3 Credits.


Muss ich alle Felder ausfüllen?
Nein. Nur die Unternehmensart ist Pflicht. Region, Ansprechpartner und weitere Einschränkungen sind optional und helfen, gezielter zu suchen.


Welche Länder werden unterstützt?
Leadscraper ist auf den DACH-Raum spezialisiert: Deutschland, Österreich und die Schweiz.


Warum bekomme ich einen Hinweis, meine Anfrage sei zu breit?
Sehr allgemeine Anfragen finden eher Portale und Verbände als echte Firmen. Der Hinweis schlägt eine konkretere Formulierung vor. Du kannst ihn übernehmen oder bewusst weitersuchen wie geplant.


Was bedeutet der gelbe Hinweis bei manchen Firmen?
Diese Firma passt wahrscheinlich, ist aber nicht zu 100 % bestätigt. Der Hinweis erklärt kurz, warum eine Restunsicherheit besteht – du entscheidest, ob du sie nutzt.


Wie schnell wird Leadscraper besser?
Mit jeder Bewertung. Ab 10 Bewertungen werden Muster aktiv, ab etwa 25 steigt die Trefferquote spürbar, ab rund 50 liegt sie meist über 90 %.

Aktualisiert am: 23/06/2026

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