Artikel über: Erste Schritte

Website hinterlegen – so lernt Leadscraper dich kennen

Bevor Leadscraper für dich nach Leads sucht, hilft es enorm, wenn das System weiß, wer du bist. Genau dafür gibt es diesen einen Schritt: Du hinterlegst deine eigene Unternehmenswebsite, und Leadscraper liest sie aus, um zu verstehen, was du anbietest, an wen du verkaufst und was dich besonders macht.


Das Ergebnis ist kein starres Formular, das du mühsam ausfüllst. Leadscraper macht den ersten Entwurf für dich – und du behältst die volle Kontrolle, um jedes erkannte Feld zu korrigieren, zu ergänzen oder zu löschen.


Dieser Artikel erklärt, was dabei passiert, warum sich der Schritt lohnt und wie du dein Firmenprofil aufbaust und gepflegt hältst.


Warum dein Firmenprofil zählt


Leadscraper bewertet jeden einzelnen Lead, bevor er bei dir landet. Dahinter steckt ein Reasoning-Schritt: Das System fragt sich bei jeder gefundenen Firma „Passt diese Firma wirklich zu dem, was dieser Nutzer verkauft?" – und schreibt dir die Begründung direkt an den Lead.


Damit diese Begründung treffsicher und konkret wird, braucht Leadscraper Kontext über dich. Wenn das System weiß, dass du zum Beispiel eine Buchhaltungs-Software an Steuerberater verkaufst, kann die Lead-Begründung lauten: „12-Mitarbeiter-Kanzlei mit eigener IT – passt zu deinem Angebot, Ansprechpartner ist die Geschäftsführung." Ohne dieses Wissen bliebe die Begründung allgemeiner.


Wichtig zur Einordnung:


  • Dein Firmenprofil steuert nicht direkt, welche Firmen gefunden werden. Was gesucht wird, legst du über deine Suchanfrage fest (Unternehmensart, Region, Ansprechpartner). Mehr dazu im Artikel „Eine Suche starten".
  • Dein Firmenprofil verbessert die Begründungen und die Einordnung der Leads. Es fließt als zusätzlicher Kontext in die Bewertung ein – neben deiner Suchanfrage und den Mustern, die Leadscraper aus deinen Bewertungen lernt.


Kurz: Die Suche sagt, wonach gesucht wird. Dein Firmenprofil sorgt dafür, dass Leadscraper die Treffer aus deiner Perspektive einordnet.


Was Leadscraper aus deiner Website ausliest


Wenn du deine Website hinterlegst, ruft Leadscraper deine Startseite und passende Unterseiten (zum Beispiel „Über uns", „Produkte", „Leistungen", „Kunden") ab und destilliert daraus ein strukturiertes Firmenprofil mit vier Bausteinen:


  • Beschreibung – zwei bis drei kompakte Sätze, was deine Firma macht. Konkret, ohne Marketing-Floskeln.
  • Produkte & Leistungen – deine Hauptangebote, etwa „SaaS", „Buchhaltung", „DATEV-Integration".
  • Zielgruppen – an wen du verkaufst, etwa „Steuerberater", „mittelständische Kanzleien".
  • Verkaufs-Argumente – deine zentralen Stärken, etwa „spart 50 % Zeit", „DSGVO-konform", „auch On-Premise verfügbar".


Zusätzlich vergibt Leadscraper intern eine Sicherheits-Einschätzung, wie eindeutig sich dein Angebot aus der Website ablesen ließ. Bei einer klar strukturierten Leistungsseite ist die Einschätzung hoch; bei einer sehr dünnen oder rein werblichen Seite niedriger. Das ist ein guter Hinweis darauf, ob du das Profil noch von Hand schärfen solltest.


So hinterlegst du deine Website


  1. Setup öffnen. Geh in deinem Konto in den Bereich, in dem du dein Firmenprofil pflegst (Schritt „Deine Firma" im Onboarding bzw. in den Einstellungen).
  2. Website eingeben. Trag deine Unternehmens-URL ein, zum Beispiel meine-firma.de. Eine vollständige Adresse mit https:// ist nicht zwingend nötig.
  3. Analyse starten. Leadscraper liest deine Seite aus und erstellt automatisch den Profil-Entwurf mit Beschreibung, Produkten, Zielgruppen und Verkaufs-Argumenten. Das dauert in der Regel nur wenige Sekunden.
  4. Prüfen und schärfen. Geh die erkannten Felder durch und passe an, was nicht ganz sitzt (siehe nächster Abschnitt).


Damit ist der Schritt erledigt. Dein Profil wird gespeichert und steht ab sofort für jede Suche als Kontext bereit.


Felder bearbeiten, ergänzen und löschen


Der automatische Entwurf ist ein Startpunkt, kein Endzustand. Du hast die volle Kontrolle über jeden Punkt:


  • Ändern – Formuliere die Beschreibung um oder korrigiere einen Eintrag, der nicht ganz passt.
  • Ergänzen – Füge ein Produkt, eine Zielgruppe oder ein Verkaufs-Argument hinzu, das Leadscraper nicht von der Website ablesen konnte.
  • Entfernen – Lösche Einträge, die nicht (mehr) zu dir passen oder zu allgemein sind.


Wann sich das besonders lohnt:


  • Deine Website verrät nicht alles. Wenn dein stärkstes Verkaufs-Argument oder deine wichtigste Zielgruppe auf der Seite nicht prominent steht, trag es nach. Je präziser dein Profil, desto schärfer die Lead-Einordnung.
  • Du fokussierst auf ein Segment. Wenn du gerade vor allem einen bestimmten Kundentyp ansprechen willst, kannst du das Profil entsprechend zuspitzen.
  • Die Sicherheits-Einschätzung war niedrig. Das ist meist ein Zeichen, dass deine Website dünn oder sehr werblich ist – dann lohnt sich das manuelle Nachschärfen am meisten.


Achte beim Schärfen auf konkrete, klare Angaben statt Marketing-Sprache. „Buchhaltungs-Software mit DATEV-Schnittstelle für Steuerkanzleien" hilft dem Reasoning mehr als „die innovativste Lösung am Markt".


Aktuell halten und neu auslesen


Dein Firmenprofil wird gespeichert und nach rund 30 Tagen für eine Aktualisierung vorgemerkt. Du musst dich darum aber nicht aktiv kümmern.


Wenn sich an deinem Angebot etwas Grundlegendes ändert – neue Produktlinie, neue Zielgruppe, relaunchte Website – kannst du die Analyse jederzeit erneut anstoßen. Leadscraper liest deine Website dann frisch aus und baut den Profil-Entwurf neu auf. Deine manuell gesetzten Schärfungen solltest du danach kurz gegenprüfen, da die frische Analyse vom aktuellen Stand deiner Website ausgeht.


Hinterlegst du eine andere URL, wird das Profil ebenfalls neu aus dieser Seite erstellt.


So spielt dein Profil mit dem Rest zusammen


Dein Firmenprofil ist einer von mehreren Kontext-Bausteinen, mit denen Leadscraper für dich arbeitet:


  • Deine Suchanfrage bestimmt, wonach gesucht wird.
  • Dein Firmenprofil sorgt dafür, dass Treffer aus deiner Perspektive eingeordnet und begründet werden.
  • Deine Bewertungen (unpassende Leads mit „Passt nicht" ablehnen, passende weiterverarbeiten) bringen Leadscraper bei, welche Treffer du wirklich willst. Ab rund zehn Bewertungen erkennt das System deine Muster und personalisiert die Suche zunehmend.


Diese drei greifen ineinander. Das Firmenprofil ist der schnellste Hebel: einmal ordentlich gesetzt, profitiert jede künftige Suche davon.


Verwandte Artikel, die hier weiterhelfen: „Eine Suche starten", „Leads bewerten – so wird Leadscraper besser" und „Dein Profil und die Sprache anpassen".


Häufige Fragen


Muss ich eine Website haben, um Leadscraper zu nutzen?
Nein. Du kannst auch sofort eine Suche starten. Eine hinterlegte Website macht die Lead-Begründungen aber konkreter und nachvollziehbarer – sie ist der einfachste Weg, dem System schnell Kontext zu geben.


Ändert das Hinterlegen meiner Website, welche Leads ich bekomme?
Nicht direkt. Was gefunden wird, steuerst du über deine Suchanfrage und – mit der Zeit – über deine Bewertungen. Dein Firmenprofil verbessert vor allem die Einordnung und die Begründungen der gelieferten Leads.


Die Analyse hat etwas falsch erkannt – was tun?
Einfach das betreffende Feld bearbeiten oder löschen. Du kannst jeden Punkt anpassen und eigene Produkte, Zielgruppen oder Verkaufs-Argumente ergänzen. Das manuell gepflegte Profil ist genauso gültig wie der automatische Entwurf.


Meine Website ist sehr knapp – reicht das?
Leadscraper holt heraus, was geht, und vergibt eine niedrigere Sicherheits-Einschätzung. In dem Fall lohnt es sich besonders, die Felder von Hand zu schärfen, damit das System ein vollständiges Bild von dir hat.


Wie aktualisiere ich mein Profil nach einem Website-Relaunch?
Stoße die Analyse erneut an oder hinterlege die neue URL. Leadscraper liest dann frisch aus. Prüfe danach kurz deine manuellen Anpassungen, da diese vom vorherigen Stand stammen.


Kann ich die Sprache meines Profils umstellen?
Ja, die Sprache lässt sich in deinen Profil-Einstellungen nachträglich ändern.

Aktualisiert am: 23/06/2026

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