Artikel über: Suchen & Leads nutzen

Leadscraper mit deinem CRM verbinden

Du hast deine Leads in Leadscraper gefunden, bewertet und akzeptiert. Jetzt sollen sie dahin, wo dein Vertrieb arbeitet: in dein CRM. Dieser Artikel zeigt dir, wie du heute schon zuverlässig vom Lead zum CRM-Datensatz kommst, welche Felder dabei übergeben werden und was bei den nativen CRM-Anbindungen als Nächstes kommt.


Der schnelle Weg: Export als CSV oder Excel


Der direkte, heute voll nutzbare Weg ist der Export deiner akzeptierten Leads als Datei. Diese Datei importierst du anschließend in dein CRM. Das funktioniert mit jedem System, das einen CSV- oder Excel-Import kennt – also praktisch mit allen gängigen CRMs.


So exportierst du


  1. Öffne deine Leads-Übersicht.
  2. Stelle den Filter oben auf Akzeptiert. Der Export umfasst bewusst nur Leads, die du selbst akzeptiert hast – also die, hinter denen du wirklich stehst. So landet kein Rauschen in deinem CRM.
  3. Klick auf Exportieren. Am Button siehst du in Klammern, wie viele akzeptierte Leads exportiert werden.
  4. Wähle das Format: CSV oder Excel (XLSX).


Die Datei wird direkt heruntergeladen. Der Dateiname ist nach Profil und Zeitpunkt benannt (z. B. faltschachtel-nrw-2026-06-08-1430.xlsx), damit du mehrere Exporte sauber auseinanderhalten kannst.


Warum nur akzeptierte Leads?


Der Export-Button ist nur aktiv, wenn du auf den Filter Akzeptiert stehst und mindestens ein akzeptierter Lead vorhanden ist. Das ist Absicht: Dein CRM soll die geprüfte Auswahl bekommen, nicht jeden Kandidaten, den eine Suche ausgeworfen hat. Wenn der Button ausgegraut ist, prüf zuerst den Filter und ob du schon Leads akzeptiert hast.


Akzeptieren ist implizit: Einen Lead weiter durch die Pipeline zu ziehen signalisiert „passt". Unpassende Leads lehnst du mit „Passt nicht" ab und gibst einen strukturierten Grund an (z. B. falsche Branche, falsche Region, falsche Rolle). So trainierst du Leadscraper auf deine Zielgruppe. Mehr dazu im Artikel „So trainierst du Leadscraper auf deine perfekten Leads".


Welche Felder landen im Export


Der Export enthält genau die Spalten, die du auch in der Leads-Tabelle siehst – kompakt und auf das Belastbare reduziert:


Spalte

Inhalt

Firma

Name des Unternehmens

Profil

Name des Suchprofils, aus dem der Lead stammt

Branche

Branchen-Klassifizierung

Stadt

Standort

Unternehmens-E-Mail

zentrale Firmen-Adresse

Unternehmens-Telefon

zentrale Rufnummer

Ansprechpartner

Name der Kontaktperson

Rolle

Funktion (z. B. Geschäftsführer, Inhaber, Einkauf)

E-Mail

E-Mail des Ansprechpartners

E-Mail-Quelle

woher die Adresse kommt (siehe unten)


Eine Zeile pro Ansprechpartner. Hat ein Unternehmen mehrere Entscheider, bekommst du mehrere Zeilen mit denselben Firmendaten und unterschiedlichen Kontakten. Wurde kein Ansprechpartner gefunden, steht eine Zeile mit den Firmendaten in der Datei.


Die Spalte „E-Mail-Quelle" verstehen


Diese Spalte sagt dir, wie sicher eine Kontakt-Adresse ist:


  • Direkt – die Adresse wurde direkt auf der Website oder im Impressum gefunden.
  • Vermutet (z. B. 85 %) – die Adresse wurde aus dem erkannten E-Mail-Muster des Unternehmens abgeleitet (etwa vorname.nachname@firma.de). Der Prozentwert zeigt, wie sicher das Muster ist. Solche Muster erkennt Leadscraper, wenn auf den Firmenseiten mehrere konsistente Adressen vorliegen.
  • Leer (—) – für diesen Kontakt liegt keine persönliche E-Mail vor; nimm in dem Fall die Unternehmens-E-Mail.


Nutz diese Spalte beim Import als Qualitätssignal – etwa um „Direkt"-Adressen anders zu behandeln als vermutete.


Import in dein CRM


Der Import läuft je nach System leicht unterschiedlich, folgt aber überall demselben Muster: Datei hochladen, Spalten zuordnen, importieren.


HubSpot


  1. Gehe zu Kontakte → Importieren → Datei von deinem Computer.
  2. Lade die CSV/XLSX hoch und wähle Ein Objekt (z. B. Kontakte) oder Mehrere Objekte (Kontakte + Unternehmen), wenn du beides anlegen willst.
  3. Ordne die Spalten den HubSpot-Eigenschaften zu (Vorschlag unten).
  4. Import starten.


Pipedrive


  1. Gehe zu … (mehr) → Daten importieren → Aus Tabelle.
  2. Lade die Datei hoch.
  3. Ordne die Spalten den Pipedrive-Feldern zu. Pipedrive legt aus einer Datei in einem Schritt Personen und Organisationen an.
  4. Import starten.


Spalten zuordnen (gilt für jedes CRM)


Leadscraper-Spalte

typisches CRM-Feld

Firma

Firmenname / Organisation

Branche

Branche / Industry

Stadt

Stadt / Standort

Ansprechpartner

Kontaktname

Rolle

Position / Jobtitel

E-Mail

E-Mail des Kontakts

Unternehmens-E-Mail

E-Mail der Organisation

Unternehmens-Telefon

Telefon der Organisation


Tipp: Importiere kontrolliert in Etappen. Exportiere pro Suchprofil getrennt (der Dateiname hilft dir dabei) und importiere Profil für Profil – so bleiben deine CRM-Listen sauber nach Zielgruppe getrennt.


Native CRM-Anbindungen


Neben dem Datei-Export kannst du dein CRM auch direkt anbinden – ohne den Umweg über eine Datei. Im Bereich Integrationen (Integrations) deiner Kontoeinstellungen findest du die verfügbaren Anbindungen; per Verbinden (Connect) aktivierst du die gewünschte:


Im Reiter Integrationen verbindest du dein CRM direkt – HubSpot, Pipedrive, Close, Attio u. a. stehen mit „Connect" bereit.


Jetzt verbindbar:

  • HubSpot – Contacts, Companies, Deals
  • Pipedrive – Leads, Deals, Personen, Organisationen
  • Close – Leads, Contacts, Opportunities
  • Attio – Personen, Companies, Deals


Coming soon:

  • Salesforce – Leads, Accounts, Opportunities
  • Zoho CRM – Leads, Contacts, Accounts, Deals
  • Webhook / Zapier – generischer POST an deine eigene URL, für alles andere


Du kannst Leads einzeln oder gebündelt bis zu 50 auf einmal pushen. Unter Push history siehst du die letzten 50 übertragenen Leads.


So funktioniert die direkte Übergabe: Du verbindest dein CRM einmal über Verbinden (Connect), autorisierst den Zugriff – und schiebst akzeptierte Leads anschließend ohne Zwischendatei hinüber. Der CSV/Excel-Export bleibt parallel dauerhaft verfügbar, falls du lieber dateibasiert importierst.


Welches CRM zuerst?


Du vermisst eine bestimmte Anbindung? Sag uns über den Chat unten rechts, welches CRM du brauchst – das fließt direkt in unsere Priorisierung ein. Und der CSV/Excel-Export bleibt ohnehin dauerhaft als verlässlicher Weg verfügbar.


Häufige Fragen


Kann ich alle gefundenen Leads exportieren, auch die abgelehnten?
Der Export ist auf akzeptierte Leads ausgelegt – das hält dein CRM sauber. Stell den Filter auf Akzeptiert und akzeptiere die Leads, die du übernehmen willst.


Warum ist der Exportieren-Button ausgegraut?
Zwei Gründe: Entweder steht der Filter nicht auf Akzeptiert, oder es gibt noch keinen akzeptierten Lead. Beides behebst du in der Leads-Übersicht.


Bekomme ich für jeden Kontakt eine eigene Zeile?
Ja. Bei mehreren Ansprechpartnern pro Firma erzeugt der Export mehrere Zeilen mit identischen Firmendaten und unterschiedlichen Kontakten.


Was bedeutet „Vermutet" bei einer E-Mail-Adresse?
Die Adresse wurde aus dem erkannten E-Mail-Muster des Unternehmens abgeleitet, nicht direkt gefunden. Der Prozentwert zeigt die Sicherheit des Musters. „Direkt" bedeutet, die Adresse stand so auf der Website.


Verbraucht der Export Credits?
Nein. Credits werden bei der Lieferung von Leads verbraucht – ein Credit pro geliefertem Lead. Der Export bereits gelieferter Leads kostet nichts.


Kann ich denselben Lead mehrfach exportieren?
Ja. Der Export ist ein reiner Download deiner akzeptierten Leads – du kannst ihn beliebig oft wiederholen.


Wie bekomme ich meine Daten vollständig heraus (DSGVO)?
Über den Datenexport in deinem Konto erhältst du alle deine Daten in einer Datei – inklusive deiner Leads.



Verwandte Artikel: „So trainierst du Leadscraper auf deine perfekten Leads", „Leads bewerten und akzeptieren", „Credits und Abrechnung verstehen".

Aktualisiert am: 23/06/2026

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